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"Text ohne Reiter - auch in der zweiten Saison einmal im Monat, immer gut"
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| T.o.R. am 14.1. mit Anke Fuchs (Köln) | 31 Dec 2009
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Je nachdem wie es man sieht gut erholt oder strapaziert von den so genannten "Feier""tagen" kehrt das T.o.R.-Team (immer noch bestehend aus Abermann, Fritz, Der Koschuh und Prosser) in seine angestammte Heimat, das Moustache, zurück, aber wie es heißt es doch so schön: Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Silvester, sondern zwischen Silvester und Weihnachten. Wie dem auch sei, zwischen Glühwein und Keksen sind noch immer die besten Texte entstanden, also freut Euch schon mal vor.
Grund zur Freude ist jedenfalls, und damit zum eigentlichen Thema, auch unsere Gastleserin im Januar: Anke Fuchs, geboren in Wuppertal, lebt inzwischen in Köln, wo sie auch ihre eigene, konzeptionell zwischen Lesebühne und offenem Mikro angesiedelte Veranstaltungsreihe Poetry Bites hostet. Von ihrem breiten Schaffen als Poetry-Slammerin und häufige Lesebühnen-Leserin bietet das Internet Zeugnis genug.
Außerdem merke: Es heißt nicht Jänner, sondern Januar, denn es heißt auch nicht Jäger, sondern Jaguar. Aber dies nur nebenbei.
Fast Random Facts: DO 14.01.2010 / 20:00 Uhr: T.o.R. mit Anke Fuchs (Köln) wie immer im Moustache (Badgasse, Altstadt).
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| Das wird das T.o.R. Frühjahr 2010 | 31 Dec 2009
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Ewig kann die schlechte Jahreszeit und der ganze Unfug auch nicht weitergehen, darum reden wir doch von etwas Schönerem: Der neue Flyer für das T.o.R.-Frühjahr 2010 ist da! Dank gebührt immer noch und immer wieder Pascal-Anne Lavallée für das schöne Logo und Carmen Sulzenbacher für das Layout des Flyers.
Und hier noch einmal die Termine in Schön- und Reinschrift * DO 14.01.'10 mit Anke Fuchs (Köln) * DO 11.02.'10 mit Katinka Buddenkotte (NRW) * DO 11.03.'10 mit Nicolette Kretz (Bern) * DO 08.04.'10 mit peh (Berlin)
ebenfalls schon fest stehen die Termine * DO 13.05.'10 mit t.b.a. * DO 10.06.'10 mit t.b.a. (ja, richtig gelesen, "to be announced" laden wir gleich zweimal ein, weil die einfach so toll ist)
Alle Termine beginnen um 20:00 Uhr im Moustache, enden nie vor der völligen Erschöpfung aller Anwesenden und haben 2x5min Open Mike für Freiwillige aus dem Publikum.
Bei der Gelegenheit bedankt sich die erste Innsbrucker Lesebühne T.o.R. bei all ihren treuen und untreuen ZuschauerInnen, GästInnen, dem Moustache, allen sonstigen FreundInnen und GönnerInnen und den SummererInnen für das Rad, denn seien wir uns ehrlich, da haben die Frauen und Herren von der Abteilung frühe Hochkultur doch mal so richtig geil abgeliefert. Wir werden im kommenden Jahr das Gleiche zumindest versuchen, bleiben Sie uns gewogen. Aber eigentlich rechnen wir nicht in Kalenderjahren, sondern in Saisonen.
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| Das war T.o.R. im Dezember mit Juliane Liebert und Philip Maroldt | 31 Dec 2009
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Allerorten wird jetzt jahres- oder sogar jahrzehntsrückgeblickt und warum auch nicht, wenngleich das Jahr doch noch etwas weniger als einen Tag und das Jahrzehnt sogar noch länger als ein Jahr fortwährt. Motto: Besser zu früh als zu spät. Bei T.o.R. ticken die Uhren hingegen anders, Motto: Besser spät als nie. Darum hier nun exklusiv der Rückblick auf T.o.R. im Dezember mit Juliane Liebert und Philip Maroldt.
Es bringt nichts, darum herumzureden, die Texte des Abends standen irgendwie nolens volens unter dem Zeichen der menschlichen Sexualität, was zwar generell ein an Peinlichkeitsfallgruben nicht armes Thema ist, in die aber niemand tappte, weil die Texte entweder ironisch oder großartig oder beides oder keines von beidem waren.
Um es im Sportreporterstil zu sagen: Das begann mit Abermanns Bergsteigerdrama am Fuße der Tartinger Spitz, setzte sich durch die Onetti-Übertragung Maroldts und die diversen mehr oder weniger expliziten Kurztexte von Liebert fort - Koschuhs Texte sind ohnedies stets prickelnd wie ein Eislutschker - und endete mit Bingo, dem wahrscheinlich sexiesteschem ((c) Prüller) Spiel überhaupt. Open Mikes von Sebi und Klaus Reitberger waren auch noch dabei, danach Verbeugung und Tassen hoch, man kennt das ja.
Der übliche Hypertextlink zu noch mehr Fotos ist diesmal hier angebracht und das nächste T.o.R. findet am DO 14.1. um 20:00 mit Anke Fuchs wie immer im Moustache statt.
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| Rettet das Bierstindl - letzte Veranstaltungen | 15 Dec 2009
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Liebe FreundInnen von T.o.R.,
Kaum ist das T.o.R. mit Juliane Liebert und Philip Maroldt Geschichte und der Nachbericht noch nicht mal geschrieben, kontaktieren wir euch aus gegebenem traurigen Anlass wieder einmal abseits der Lesebühnenaktivität:
Wie ihr wahrscheinlich bereits gehört habt, muss das Bierstindl mit Ende des Jahres den Kulturbetrieb einstellen. Unsere Lesebühne verdankt diesem Haus sehr viel: Einerseits aufgrund der zahlreichen Kulturveranstaltungen, die wir dort über die Jahre besuchen durften, vor allem aber wegen des monatlichen Bierstindl-Poetry-Slams, ohne den es unsere Lesebühne sicher nicht geben würde.
Genau deshalb würden wir uns freuen, wenn ihr die letzten Veranstaltungen des Bierstindls besuchen würdet. Vielleicht auch, um Präsenz zu zeigen und um zu signalisieren, dass das altehrwürdige Haus noch gebraucht wird. Vielleicht kann man so das Bierstindl ja doch noch retten...
Zwei Veranstaltungen bieten sich dafür an:
- Gleich heute (15.12.09 - 20:30 Uhr) findet SOS - die Studio Open Stage - statt. Die offene Kleinkunstbühne steht jedem offen. Es hat sich ein ORF-Team angekündigt, weshalb es schön wäre, wenn sowohl Publikum als auch Auftretende massig erscheinen würden. Weitere Infos.
- Am kommenden Samstag (19.12.09 - 20:30) findet wieder der legendäre Bierstindl-Slam statt (allerdings nicht wie gewohnt freitags - also Vorsicht). Es moderiert wie immer Markus Köhle. Weitere Infos.
Hoffentlich sehen wir uns!
Und unter www.rettet-das-bierstindl.info könnt Ihr eurer Solidarität mit den Bierstindl durch eine Online-Unterschriftensammlung zeigen.
Liebe Grüße, Eure ums Bierstindl bangenden, aber nie verzweifelten T.o.R.en
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| T.o.R. am 10.12. mit Juliane Liebert & Philip Maroldt | 30 Nov 2009
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Gleich zwei GastleserInnen bringt der Dezember Text ohne Reiter oder eigentlich bringt sie eher ein ICE oder irgendsowas hierher, aber das versteht sich eigentlich von selbst.
Juliane Liebert war jedenfalls u.a. 2007 Finalistin beim 15. und 2009 schon wieder beim 17. Open Mike (für die es nicht wissen: ein nicht eben unrenomierter Literaturpreis in Berlin), bedürfte der Erwähnung solch schnöder Auszeichnungen aber nicht, um ihre ausgezeichneten Gedichte hervorzuheben, deren zahlreiche Facetten wie das Licht auf einer rotierenden Discokugel flimmern (und wenn Monika Rinck das sagt, kann darüber wohl kein Zweifel mehr bestehen, obschon Argumente ad auctoritatem für Lyrik nun nicht immer treffen).
Philip Maroldt war jedenfalls u.a. 2008 Finalist beim 16. Open Mike (für die es nicht wissen: ein nicht eben unrenomierter Literaturpreis in Berlin), bedürfte der Erwähnung solch schnöder Auszeichnungen aber nicht, um seine ausgezeichneten Gedichte (ein unpermabelinkbares ist auf der unten verlinkten S³-Website zu finden) hervorzuheben. Zu erwähnen ist außerdem noch, dass Philip Mitbegründer der S³ Literaturwerke (S³ auf MySpace) ist, die die Grenzen klassischer Lesungsformate von jeher zu verschieben trachten. Stichwort: Ringbahnlesung.
Kurz und gut: Die beiden sind ungefähr da einzuordnen, wo deutschsprachige Literatur gerade spannend ist. Davon abgesehen sind sie natürlich vollkommen eigenständig und nicht auf oberflächliche Ähnlichkeiten zu reduzieren.
Das sind die vier Stamm-Autoren Stefan Abermann, Martin Fritz, Der Koschuh und Robert Prosser auch nicht und davon abgesehen werden die vier auch wieder pünktlich und vollzählig vorhanden sein. Und wer sich jetzt frägt, wo und wann das ganze Spektakel statt findet, kann dies der nun folgenden Kurzzusammenfassung entnehmen:
Gebrauchsinformation, Details und Apokope: DO 10.12.09 um 20:00 Uhr s.t. im Moustache: T.o.R. mit Juliane Liebert (Berlin) und Philip Maroldt (Berlin), Open Mic gibt's auch und alles sonst auch wie gehab.
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| Fremdgehtipp in Wien: O Lockstoffe | 30 Nov 2009
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Wenn T.o.R.-Stammautor Robert Prosser eine Veranstaltung organisiert, dann verschweigen wir das hier natürlich nicht:
Robert Prosser & Esther Strauss: O Lockstoffe - Literaturabend Sieben junge AutorInnen aus unterschiedlichsten literarischen Richtungen treffen in dieser wortreichen Performance aufeinander, um gewöhnliches Spartendenken und Lesungsvorstellungen aufzubrechen, neu zu definieren, indem Dialog und Konfrontation gesucht werden. Mithilfe dieses mitreißenden Rhythmus wird keine durchgehende Geschichte erzählt, sondern ein Ausdruck fürs chaotische Ausufern der Welt und der Lust, sich darin zu verirren, gefunden, ohne Zwang eines starren Systems. Die Performance bedeutet Ausuferung – ehrlich, gegenwärtig, kompromisslos - ein Feuerwerk, ein Schwebezustand. MO. 07. DEZ. 20:00 / FREIWILLIGE SPENDE / Dschungel Wien
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