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T.o.R. am DO 12.1. mit Christoph Simon

christoph simon, foto Adrian Moser

Man kennt das ja: Punschkrapfen, Feuerwerk, Rettungschirm und Weltuntergang, kurz gesagt: Alles ist im Umbruch, aber auf ein paar Konstanten kann man sich auch zum Jahreswechsel verlassen und so steht uns mit der selben Unerbitterlichkeit wie die Vier-Chancen-Tournee und der Spruch “Dick wird man nicht zwischen Weihnachten und Sylvester, sondern zwischen Sylvester und Weihnachten” auch wieder eine Auflage von Text ohne Reiter bevor, der einzigen Sache neben Zweisamkeit und hochheiligem Paar, die traut ist, oder wie manche auch sagen: der anspruchsvoll-unterhaltsamen Lesebühne.

Das alles hilft aber nichts, wenn niemand weiß, wann und wo der ganze Wahnsinn im jungen Jahr 2012 denn losgehen soll, drum schreiben wir dies ja ins Internet hinein: Am Donnersduck, den 12.01.12 Klock 20:00 Uhr geht im Moustache wieder alles von vorne los und zu unserer großen Freude haben wir es endlich geschafft Christoph Simon aus dem schönen Bern als Gastleser begrüßen zu dürfen zu können habenseinwerden. Ebendieser bringt uns hoffentlich Viel Gutes zum kleinen Preis mit und wer ihn nicht kennt (persönlich oder beruflich) kann sich autobiographische Daten und Werkliste mittels Verklicken des Hyperlinks auf seinem Namen oben reinpfeifen, wie man heutzutage so schön sagt. Es gibt eben doch für alle Probleme Rat.

Apropos Rat, die T.o.R.en höchstselbst, als da sind Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser werden ebenfalls aus der allgemeinen Glühsekt-, Kaufrausch- und Vanillekipferltränke entsteigen und Texte vortragen, die in allen Lebenslagen Rat, Trost und Kurzweile bringen, das Open Mic steht für 2×5 Minuten allen Textvortragswilligen aus dem Publikum offen, denen nicht davon abgeraten wurde euch allen sei zu zahlreichem und pünktlichen Erscheinen geraten, denn letzteres gebietet ja schon allein die Höflichkeit.

Harte Fakten für Harte Zeiten:
DO 12.01.2012 20:00 Uhr im Moustache: T.o.R. mit Christoph Simon

christoph simon macht auch am tischfussballtisch gute figur

Die T.o.R.en im Sommer

symbolbild steigerung der produktivitaet

Kurz vor der seit September frühestens Ende Mai herbeigesehnten Sommerpause wird in unserem Business immer nochmal kräftig in die Hände gespuckt, bevor der Sturzflug ins süße Nichtstun beginnt. Und geht es Text ohne Reiter gut, geht es allen gut, darum hat Eure präferierte Beiträgerin zu einer ausgewogenen kulturellen Bruttoinlandsproduktion und Innsbrucker Lesebühne ihren vier tragenden Säulen a.k.a. Stammautoren auch ausreichend Spielraum zur Selbstverwirklichung außerhalb der engen Firmenkulturfabriksgrenzen gegeben. Das äußert sich in so vielen Neben- und Soloprojekten, dass wir hier gar nicht alle auflisten können, sondern nur auf die allernächsten und -größten Highlights der Kulturproduktion aus unseren Werkshallen hinweisen wollen:

postkarte innsbrucker prosa festival vorne

  • SA 14.05.2011 um 20:00, Die Bäckerei: Der Koschuh liest beim 9. Innsbrucker Prosa Festival, das wir soundso zur Gänze empfehlen
  • MI 18.05.2011 um 20:00, Buchhandlung Studia (über der Uni-Bibliothek): Der Koschuh präsentiert sein Kolumnenbuch “Koschuhs Kugelschreiber. Das Buch.
  • ebenfalls MI 18.05.2011 um 20:00, Stromboli (Hall): Martin Fritz diskutiert beim Literarischen Quartett mit
  • und den ganzen Juni 2011 über wird mit Frank Klötgen ein der Lesebühne nahe stehender Autor in Innsbruck als Writer in Residence bei diversen Veranstaltungen zu erleben sein

Dies ist wie gesagt nur eine Auswahl der Höhepunkt unseres kommenden öffentlichen Schaffens um Eure private Infoökonomiebilanz nicht zu überfordern, denn wo alles im Überfluss vorhanden ist, merken sich die Leute erst wieder nichts. Man kennt das ja und da geht es uns auch gar nicht anders als Euch. Aus diesem Grund lautet auch unser Motto: Push statt Pull – holt euch Eure Infos in Zukunft immer aktuell und vollständig doch selbst aus dem Facebook oder Twitter oder von den jeweiligen Websites eurer liebsten Einzel-T.o.R.en selbst, aber was sagen wir Euch medienkompetenten Durchblickern denn da.

Das war T.o.R. im März mit Christian Futscher

noch einmal die verbeugung vom märz

Was sollen wir euch denn noch groß erzählen, ihr wisst doch sicher selbst eh alles schon besser und genauer dank Informationsvorsprung durch neue Medien und Gerüchte, das können wir so wenig aufholen wie ein Nachtisch die Vorspeise. Aber ein Nachbericht muss nunmal sein, denn es muss ja. Also, was fiel vor und auf wie Rosinen in Blaubeermuffins?

Lasst es uns einmal so sagen: Bei der soeben oder mit anderen Worten am Donnerstag im Moustache über die Bühne gegangenen März-Auflage von T.o.R. glänzten wieder einmal alle T.o.R.en, also Bagel Abermann, Topfenkolatsche Fritz, Nussschnecke Koschuh und Salzstangerl Prosser, mit Anwesenheit und so kam ein Themenmix zustande, der jeder Knabbergebäcksmischung auch nicht schlecht anstünde: Wir hörten von Schwimmwindeln, bekamen praktische Tipps für den Haushalt und Betrachtungen zur Sexualität im Alter serviert und als Sahnehäubchen auf dem Sojamilchschaumkaffee noch ein HipHop Video und Kostproben eines Feuerwerks.

Die Kardinalsschnitte des Abends, Gast Christian Futscher, erklärte das Cover seines brandneuen Buchs Nur Mut kleiner Liebling und trug Texte vor u.a. über große Biere und Schneemänner, wie auf dem Foto so gut zu erkennen ist wie eine Süßstofftablette im Verlängerten:

Christian Futscher

Hauptsache Publikum war auch vorhanden, sonst auch alles wie ein Guglhupf (der bekanntlich immer freundlich lacht) und noch mehr Rosinen in der Fruchtbowle stellen diese Fotos hier dar und damit bleibt nach diesem Kaffeekränzchen unter den schiefen Nachberichts-Leitmotiv-Metaphern wie immer nur zu Vertrösten auf die Wartezeit bis zum nächsten T.o.R. am 14.04. um 20:00 Uhr im Moustache mit Minkasia und einer Extraportion Schlag.

Die T.o.R.en im Frühjahr 2011

Eine Lesebühne allein lastet Arbeitsbienchen, wie wir es sind, naturgemäß bei Weitem nicht aus, weswegen wir hier einige Eier in anderen Nestern und Fortschritte von Solo-Projekten der T.o.R.-Stamm-Autoren auszuzwitschern haben, deren Rezeption zur Überwindung der allgemeinen Frühjahrsmüdigkeit und Winterschlafsentzugserscheinungen nur dienlich sein kann wie Palmkätzchen als erste Bienennahrung und wer eine noch verhatschtere Frühlings- und/oder Biologie-Metapher parat hat, gewinnt alles und noch mehr, aber jetzt zur Sache:

Cover Mundpropagandal
Das unserem Haus traditionell nahe stehende königliche Poetryslam-Paar Mieze Medusa und Markus Köhle gibt unter dem Titel Mundpropaganda eine Anthologie des österreichischen Poetry Slams heraus, die im März 2011 beim Milena-Verlag erscheinen wird. Da diese Blütenlese ein trauriges Bouquet wäre ohne uns, sind wir drin.

Cover Hundestaffel
Stefan Abermanns Debütroman Hundestaffel wird am 7.3.2011 beim Skarabaeus-Verlag erscheinen und kann auf dem üblichen Wegen “jede beliebige Buchhandlung oder Internet-Versandkaufhaus” erworben werden. Natürlich gibt es dazu auch jede Menge Lesungen (u.a. in Leipzig), deren Termine hier recherchierbar sind.

Cover Feuerwerk
Robert Prossers bereits zweiter Roman Feuerwerk wird ebenfalls im März 2011 beim Klever Verlag erscheinen, Erwerbsmodalitäten s.o., die Termine der entsprechenden Lesungen (u.a. in Leipzig) sind hier nachzulesen.

der koschuh
Der Koschuh hingegen wird sein Schauspiel-Debüt im Stück Ein Mädchen wie das Sternenbanner über die Bühne bringen. Die Premiere ist am 17.3.2011 im TPZ im Lobkowitzgebäude in Hall in Tirol, die weiteren Termine gibt es hier.

skolastin release
Martin Fritz zuguterletzt wird die von ihm redaktionell mitbetreute Zeitschrift Skolastin am 17.3.2011 in den Räumlichkeiten der sh.asus in Wien vorstellen und feiern, wie im Details hier nachzulesen ist.