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Die T.o.R.en im Sommer

symbolbild steigerung der produktivitaet

Kurz vor der seit September frühestens Ende Mai herbeigesehnten Sommerpause wird in unserem Business immer nochmal kräftig in die Hände gespuckt, bevor der Sturzflug ins süße Nichtstun beginnt. Und geht es Text ohne Reiter gut, geht es allen gut, darum hat Eure präferierte Beiträgerin zu einer ausgewogenen kulturellen Bruttoinlandsproduktion und Innsbrucker Lesebühne ihren vier tragenden Säulen a.k.a. Stammautoren auch ausreichend Spielraum zur Selbstverwirklichung außerhalb der engen Firmenkulturfabriksgrenzen gegeben. Das äußert sich in so vielen Neben- und Soloprojekten, dass wir hier gar nicht alle auflisten können, sondern nur auf die allernächsten und -größten Highlights der Kulturproduktion aus unseren Werkshallen hinweisen wollen:

postkarte innsbrucker prosa festival vorne

  • SA 14.05.2011 um 20:00, Die Bäckerei: Der Koschuh liest beim 9. Innsbrucker Prosa Festival, das wir soundso zur Gänze empfehlen
  • MI 18.05.2011 um 20:00, Buchhandlung Studia (über der Uni-Bibliothek): Der Koschuh präsentiert sein Kolumnenbuch “Koschuhs Kugelschreiber. Das Buch.
  • ebenfalls MI 18.05.2011 um 20:00, Stromboli (Hall): Martin Fritz diskutiert beim Literarischen Quartett mit
  • und den ganzen Juni 2011 über wird mit Frank Klötgen ein der Lesebühne nahe stehender Autor in Innsbruck als Writer in Residence bei diversen Veranstaltungen zu erleben sein

Dies ist wie gesagt nur eine Auswahl der Höhepunkt unseres kommenden öffentlichen Schaffens um Eure private Infoökonomiebilanz nicht zu überfordern, denn wo alles im Überfluss vorhanden ist, merken sich die Leute erst wieder nichts. Man kennt das ja und da geht es uns auch gar nicht anders als Euch. Aus diesem Grund lautet auch unser Motto: Push statt Pull – holt euch Eure Infos in Zukunft immer aktuell und vollständig doch selbst aus dem Facebook oder Twitter oder von den jeweiligen Websites eurer liebsten Einzel-T.o.R.en selbst, aber was sagen wir Euch medienkompetenten Durchblickern denn da.

T.o.R. auswärts: Quart

quart #17

Es darf als bekannt vorausgesetzt werden, dass unser kleines soziologisches Langzeitexperiment (oder wie manche auch sagen: die Lesebühne) Text ohne Reiter weit mehr ausheckt und treibt als einen Auftritt pro Monat. Neuerdings haben wir beispielsweise auch den Circus-Newsletter abonniert. Frägt sich nur: Warum eigentlich? Vielleicht gibt die aktuelle Ausgabe des Newsletters Antwort auf diese und viele anderen Fragen mehr:

Liebe Leser!
Rettung für alle Heuschnupfengeplagten: Am Cover von Quart 17 liegt Schnee!
Das kommt davon, wenn man einen Portugiesen, der in China aufgewachsen ist und in London lebt, ins Zillertal schickt: „Black Minutes of Memorial Snow” heißt die Quart-Arbeit des renommierten Fotografen Edgar Martins. Martins’ Arbeiten – eine beunruhigende Mischung aus Fiktion und Realität – sind am Cover und auf den Seiten 8–17 der aktuellen Ausgabe von Quart zu bewundern:

Heft 17 erscheint am Do. 5.5. und wird am selbigen Tag um 20 Uhr in der Bäckerei (Dreiheiligenstr. 21a, Innsbruck) präsentiert – wozu wir alle auf’s Herzlichste einladen!

Stefan Abermann, Martin Fritz, Markus Koschuh und Robert Prosser – auch bekannt unter dem Namen „Lesebühne Text ohne Reiter” werden an diesem Abend lesen. Warum eigentlich? Ja, warum eigentlich?

Das Prinzip der linken Seiten bei Quart ist inzwischen Kult. Und in Heft 17 haben sich die Autoren/poetry slammer von „Text ohne Reiter” von den „regulären” Textbeiträgen zu neuer Prosa inspirieren lassen, „die zwischen Metatext und Phantasie, Kreuzworträtsel und Rekombination changiert”.

Sonst noch in Quart 17 zu finden: Die neue Kolumne „Fließtext”, zum Auftakt von niemand Geringerem als Barbara Frischmuth verfasst. Exoten unter der Brennerautobahn, die Karl Unterfrauner aufgespürt hat. Eine Recherche von Krista Hauser über den Urahn aller Hörbigers, den Orgelbauer Alois Hörbiger aus der Wildschönau.

Heuschnupfen hin oder her, wir sind also stolz wie die Schneekönige und freuen uns darauf, unser Scherflein zum Quart #17 (noch mehr Info zum Heft und Bestellmöglichkeit) präsentieren zu dürfen – bleibt also nicht in Scharen aus! Eine Tiefschneeladung voll Intertextualität, Interviews wie aus David-Lynch-Filmen, kognitive experimentelle Psychologie, Epiphytenpflegetipps, der Zusammenhang von Vivienne Westwood und Krautinger und vieles mehr werden es euch lohnen.

Kurzzusammenfassung:
Do. 5. Mai 2011 um 20:00 Uhr in der Bäckerei (Dreiheiligenstr. 21a, Innsbruck): Präsentation Quart #17 mit Text ohne Reiter

Fremdgehtipp

Am Freitag, den 25. Feber 2011, findet wieder der Bäckerei Poetry Slam unter reger Beteiligung der T.o.R.en statt, kommt doch alle vorbei!

baeckerei poetry slam innsbruck flyer