Das war T.o.R. im April mit Jana Klar

Da unser ansonsten und neuerdings stets fleißiger Nachberichts-Schreiber Robert Prosser seine Muay-Thai-Karriere vorantreiben musste und insofern für den April-Termin der nach den kleinen Strolchen sympathischsten Rasselbande oder wie andere auch sagen: von Text ohne Reiter, der längstdienenden Lesebühne Innsbrucks, unabkömmlich war, muss mit dem alten anonym fürs Kollektiv sprechenden Nachberichtsschreiber vorlieb genommen werden.

Jana Klar und Stefan Abermann

Auch wenn also Robert Prosser naturgemäß schmerzlich vermisst wurde, musste trotzdem nicht mit schlechten Texten und ebensolchen Performanzen vorlieb genommen werden, denn ganz im Gegenteil warteten die verbliebenen T.o.R.-Stammautoren Stefan Abermann, Martin Fritz sowie Markus Koschuh im knüppelvollen Moustache mit einem Themenmix auf, der einer Salzgebäckmischungspackung auch nicht schlecht angestanden hätte und der formal auch noch so elegant und vielfältig umgesetzt war wie der Gesang von Klippschliefern.

Konkret wurden so die dank Tonmeister Guggi bei der Musikatur gepflanzen Früchte noch einmal geerntet, durch den Fleischwolf gedreht und präsentiert, die aus einer Zugreise ins Herz der Finsternis, also Attnang-Puchheim, und einer sicheren Reise durch die Nacht inklusive rauschaftem Vergleich zwischen Abermann und einem Pony bestanden, sämtliche zur Gemeinderatswahl stehenden Listen gleichermaßen abgewatscht, ein Gangster-Rap aus dem Herzen der deepsten Hood Innsbrucks, Wilten West, kredenzt und die von einem Psychologenteam betreuten Weiterdichtungen des Innsbruck-liest-Buchs präsentiert.

Das wäre aber alles noch nichts gewesen, hätte nicht die schokoummantelte Rosine in der Knabbergebäcksmischung, die Darla unserer Gang oder mit weniger blumigen oder wenig blumigeren Worten: die Gastleserin des Abends Jana Klar aus dem von der Sihl durchflossenen Städtchen Biel ihr Werk und ihren Beitrag dargeboten, was unter anderem in einer Jan-Delay-Variation, der Weltpremiere einer Animationsfilms-Alpha-Version und einer Erzählung über die vielleicht sympathischste Genussmitteln wie altersinadäquater Bekleidung zugeneigte Berliner Großmutter resultierte, was die Mäuler des zahlreich erschienenen Publikums offen stehen ließ wie eine Rettungsgasse.

Jana Klar

Was sonst der Sensationen noch vieles mehr war, verraten wir an dieser Stelle gar nicht, damit ihr nicht beim nächsten Mal denkt, dass ihr es hinterher soundso wieder alles erzählt bekommen haben werdet wenn es vorbei gewesen sein wird.

Bleiben nur mehr die Standards zu sagen: Noch mehr Fotos gibt es hier und wir freuen uns schon aufs nächste T.o.R., denn da begrüßen wir den Original Cablecom-Modem-Zerstörer Remo Rickenbacher aus dem schönen Thun.

Markus Koschuh freut sich schon aufs naechste T.o.R. am 10. Mai mit Remo Rickenbacher

Aus dem Haupttext outgesourcte Infobox ohne blöden Titel wie z.B. “Wissen”:
Nächstes T.o.R.: mit Remo Rickenbacher, am Do. 10. Mai im Moustache, um 20 Uhr

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