Category Archives: Vorankündigung

T.o.R. im März mit Katja Hofmann

Katja Hofmann

Jetzt sind wir zumindest was die Jahreszeit betrifft aus dem Schlimmsten auch schon wieder raus und können uns Angenehmeren zuwenden wie etwa Scherzanrufen in Halle an der Saale, in denen wir, die praktischsten Joker der Ferngespräche oder wie andere auch sagen Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne, sagen, dass wir nun, wo die Temperaturen Tennis auch im Freien wieder zulassen, die Halle nicht mehr benötigen.

Oder aber wir lassen das bleiben und die Freizeitprankster und hauptberuflichen T.o.R.-Stammautoren namens Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser kommen am 13. März 2014 um 20:00 Uhr wieder ins Moustache um dem Frühling ein Liedchen zu singen, natürlich nicht ohne Unterstützung durch die Lesegästin der Iden des März, Katja Hofmann, die uns für dünne Witzchen über ihre Heimatstadt hoffentlich nicht hasst.

Nichts ändert sich des Weiteren an der Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum sowie der pünktlichen Beginnzeit. Genießt mit uns den Frühling, es wird sowieso wie stets hinterher wieder so schnell vorbei gewesen sein.

März-Memento:
Do 13.03. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Katja Hofmann (Halle)
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T.o.R. im Feber mit Klaus Lederwasch

Klaus Lederwasch

Viele brauchen äußere Anlässe wie fünfte Jahreszeiten, alle vier Jahre stattfindende Spiele oder 100-Jahres-Jubiläen um sich in seltsamen Gewandungen merkwürdigen Tätigkeiten zu widmen, die sie im Alltag unterlassen, nicht so aber die anlassunbezogensten Energieferialpraktikanten des Jahrhunderts, oder wie andere auch sagen: Text ohne Reiter, der Innsbrucker Lesebühne. Und so wird es nicht ausbleiben, dass die Freizeitchronisten und hauptberuflichen T.o.R.-Stammautoren namens Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser am 13. Februar 2014 um 20:00 Uhr wieder im Moustache zu fröhlichen Gegenprogramm zu Übeln wie Villach, Sotchi und Weltkrieg zu bitten.

Fünfter Energielieferant des Abends wird Gastleser Die Klaus Lederwasch aus der Steiermark sein, dessen bühnenliterarisches Können nicht nur im Sieg beim Ö-Slam 2012 seinen Niederschlag fand, sondern auch in Aufträgen als Storywriter für Disney-Filme.

Im dritten Absatz sei noch darauf hingewiesen, dass die Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum sowie die wie immer gleich pünktliche Beginnzeit sich ebenso wiederholen wie die Feststellung, dass es hinterher gewiss so schön gewesen sein wird, dass wer nicht dabei war, es jetzt schon bereuren sollte.

flotte Fakten Feber:
Do 13.02. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Klaus Lederwasch (Graz)
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T.o.R. im Jänner mit Die Karin

Vieles ist unsicher, aber eines gewiss: Nothing changes on new year’s day. Und das kommt der konstantesten Invarianz, oder wie andere auch sagen: Text ohne Reiter, der Innsbrucker Lesebühne sehr entgegen, denn wenn die eins verinnerlicht hat, dann dieses: dass abwechslung immer das gleiche ist wie wiederholung / denn zu jedem zeitpunkt wäre beides ja als nächstes möglich.

Wir fassen also keine neuen Vorsätze, die dann doch keiner Evaluation stand halten, sondern bleiben einfach bei unseren altbekannten Stärken und wiederholen das Erscheinen der standfesten Kontinuitätsgaranten und hauptberuflichen T.o.R.-Stammautoren mit den auch im neuen Jahr gleich gebliebenen Namen Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser im beharrlichen Moustache und zwar am 9. Januar 2014 um 20:00 Uhr.

Beibehalten wird auch die stete Tradition der Herren Stammautoren, sich dabei von einer Gastleserin an Grazie, Vortragskunst und Eloquenz übertreffen zu lassen, und diese Aufgabe wird dieses Mal Die Karin souverän erledigen, hat sie doch beim als “Debakel von Linz” in die Geschichte eingegangenen Städtebattle ihr Scherflein für ihre Heimatstadt beigetragen und auch ansonsten ist die bekennende Palindromliebhaberin ein Fixstern der Bühnenliteraturszene.

Beständig bleibt naturgemäß auch die Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum sowie die wie immer gleich pünktliche Beginnzeit. So viel Persistenz ist in Zeiten, in denen angeblich die einzige Konstante ist, dass sich alles immer ändert, natürlich nicht gut angesehen, aber es wird schon auch für etwas gut gewesen sein, darum walk this lonely road with us, and we’ll walk with you.

Januar-Jahresanfangs-Fakten:
Do 09.01. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Die Karin (Wien)
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Der T.o.R.-Flyer für Winter und Frühjahr 2014

Das Springerle unter den Vanillekipferln oder wie andere auch sagen: Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne, wünscht euch lieben Fans der Widersprüche, der Vagheit und der Differenz naturgemäß die von Herzen kommendsten Season’s Greetings, die sich eins nur denken kann, nicht jedoch ohne vorher mit Stolz und Besinnlichkeit auf unsere kommenden Termine hinzuweisen:

T.o.R.-Flyer für Winter und Frühjahr 2014 (T.o.R.-Logo (c) Pascal-Anne Lavallée Layout (c) Carmen Sulzenbacher)

* DO 09.01.14 mit Die Karin (Linz)
* DO 13.02.14 mit Klaus Lederwasch (Graz)
* DO 13.03.14 mit Katja Hofmann (Halle)

Wie stets gilt unser Dank Carmen Sulzenbacher für die perfekte Umsetzung unserer Antlitze in Hundegestalt, alles weiteren Detailinformationen werden euch zeitgemäß erreichen, wir sehen uns dann 2014 im Moustache. Friede den Plätzchen!

T.o.R. im Dezember mit Yasmin Hafedh

Punsch, Kiachl & Jahresbestenlisten – damit beschäftigt sich die Welt zur je nach subjektiver Wahrnehmung und Einschätzung schlechten oder eben aktuellen Jahreszeit in erster Linie – nicht so aber die intersubjektiv dekohärentesten Relevanzkritiker Westösterreichs – oder wie manche auch sagen: Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne.

Denn die postpostintelligiblen nebensächlichen Abschweifer und hauptamtlichen T.o.R.-Stammautoren mit den abseitig klingenden Namen Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser werden sich ganz ohne saisonalem Gepäck, Getränk und Rückschau am Donnerstag, den 12. Dezember 2013 um Punkt 20:00 Uhr im Moustache sammeln, um von dort der ebenso zwingenden wie zufälligen Digression ein Loblied zu singen oder wie andere auch sagen, ihre zur Adventszeit passenden Texterln aufsagen.

Zentrum dieses Zusammenkommens wird jedoch ohne Zweifel Yasmin Hafedh sein, die wir euch als aktuelle Ö-Slam-Championess soundso nicht mehr vorstellen müssen, denn zumindest den Titeltrack ihres aktuellen Albums Kein Platz für Zweifel kennt ihr ja alle längst z.B. aus den FM4-Charts. Yasmin oder Yasmo ist irgendwie bekanntermaßen ja auch Miss Lead, sodass wir insgesamt gleich drei Personae zu Gast haben, was will man also mehr.

Nebenher und mittendrin gibt es ferner noch wie stets Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum sowie die immer gleich pünktliche Beginnzeit, kommt also alle vorbei, denn im Advent geht es ums Ankommen und ohne wo Hinkommen kann man fast immer nie hinterher wieder weggehen.

Dezember-Dates:
Do 12.12. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Yasmin Hafedh (Wien)
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T.o.R. im November mit Clara Felis

clara felis

Anfang November pflegt die Welt als ganze ja ganz kirre zu werden von Ganslschmäusen, Weihnachtsmarkteröffnungen und anderem schaurigen Brauchtum des Nebelungs und Schlachtmonats, aber die federviehaffinsten Appropriateure weltweit – oder wie manche auch sagen: Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne – kapitulieren nie.

Dies äußert sich u.a. darin, dass die Nebenerwerbs-Federkielholer und hauptamtlichen T.o.R.-Stammautoren, die da heißen Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser sich am Donnerstag, den 14. November 2013 um 20:00 wieder einmal mehr im Moustache versammeln wie die Gänge beim Törggelen um Kostproben ihrer Literaturperformanzeloquenz zu geben.

Als besonderes Zuckerl bringt uns dazu der Pelzmärtel Clara Felis als Gastleserin, deren Bedeutung für die Slam-Poetry- und Spoken-Word-Szene in Wien und weit darüber hinaus sich nicht nur z.B. neulich im Sieg beim Busbimslam-Finale, sondern z.B. auch in der wissenschaftlichen Buchveröffentlichung Auf den Spuren der Lyrik beim Poetry Slam zeigt – diese Bühnenpoetin weiß, wovon und wie sie darüber spricht.

Alle weiteren Traditionen werden gewahrt, d.h. Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum und althergebracht pünktliche Beginnzeit samt noch früherem Erscheinen der Klugen, die Sitzplätze mit guter Sicht bevorzugen. Wir schnattern jetzt schon wie die Gänse im Stall und leuchten wie alle Laternen und Sterne zusammen.

November-News:
Do 14.11. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Clara Felis (Wien)
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T.o.R. im Oktober mit Patti Basler

patti basler

“Im Mittelalter galt der Oktober als heiliger Monat, in dem man bevorzugte zu heiraten. Auch Könige heiraten meistens im Oktober.” So weiß es die Wikipedia, und wer wäre die royalistischste Interessensgemeinschaft der Literatur, oder Text ohne Reiter, die Innsbrucker Lesebühne, wie manche auch sagen, da zu widersprechen.

Folgerichtigerweise werden die passionierten Adelsforscher und hauptamtlichen T.o.R.-Stammautoren namens Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser am Donnerstag, den 10. Oktober 2013 um 20:00 wieder einmal mehr Literatur und Performance vermählen und zwar in ihrer liebsten imperialen Stätte, nämlich dem Moustache.

Dieses Regiment der Unterhaltung und der Erbaulichkeit wird gekrönt von Patti Basler, die weit über ihre Heimat Schweiz hinaus als heimliche Monarchin der zeitgenössischen Vortragsliteratur gilt. Mit besonderer Spannung harren wir ihrer Ausführungen über das ihre Kindheit umgebende Fricktal, aber das nur nebenbei.

Ansonsten wird am fürstlichen Prozedere nicht gerüttelt, will sagen: Open Mic-Möglichkeit für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum und eisern pünktliche Beginnzeit werden weiterhin bestehen bleiben, bis dass die Sperrstunde uns scheidet.

Freudige Oktober-Fakten:
Do 10.10. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Patti Basler (Zürich)
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T.o.R. im September mit Gregor Stäheli

gregor stäheli

Es ist kein Geheimnis, dass die Akteure des zauberhaftesten Bienenstocks der Performanzliteratur, oder wie andere auch sagen: von Text ohne Reiter, der Innsbrucker Lesebühne, die so genannte Sommerpause ihrer Bezeichnung vollkommen ungemäß nur für eines Nutzen. Und zwar für das Erleben der magischsten Urlaubs- und Freizeiterlebnisse um diese nach streng gehüteten alchemistischen Formeln in funkelnde Perlen der goldenen Unterhaltungsliteratur zu transformieren.

Insofern nimmt es nicht wunders, dass treue Fans des Hauses wissen: Der September-Termin gehört stets zu den Saisonhöhepunkten der privaten Schwarzkünstler, Teilzeit-Trickster und hauptberuflichen T.o.R.-Stammautoren namens Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser, weswegen es sich empfiehlt am Donnerstag, den 12. September 2013 um 20:00 die Ponys vor die güldene Kutsche zu spannen und ins verwunschene Moustache zu kajolen.

Die immer noch nicht überzeugt sind, dem Bann dieser grazilen Darbietungen erliegen zu werden, denen sei gesagt, dass dieser Séance der guten Laune als Gastleser und heimlicher Glanzpunkt des Abends Gregor Stäheli zur Seite und im Mittelpunkt stehen wird, der sich trotz seiner Jugend weit über seine Heimat Schweiz hinaus einen Namen als Bühnendichter gemacht hat und über den der dem geneigten T.o.R.-Publikum wohl bekannte Diego Häberli zu sagen wusste:

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die das Glück bedeuten, von welchem Gregor gar keines hat. Daraus bestehen seine grossartigen Geschichten. Bei Normalsterblichen öffnen sich Türen, während sich andere schliessen. Bei ihm schliessen sich Bahnschranken um Langsamfahrer. Und er ist der Zug: CHOO CHOO MADDAFACKAAA!

Des weiteren bleibt natürlich auch in der neuen Saison der Stein Open Mic-Potential für 2×5 Minuten für Textvortragswillige aus dem Publikum auf dem Stein pünktliche Beginnzeit, nach Mitternacht wird alles doch wieder nur ein Kürbis gewesen sein, also passt auf eure Glasschuhe auf oder besser nicht und macht mit uns ein Fest der Urlaubserinnerungen und der Magie aus diesem jetzt schon denkwürdigen Ereignis.

Insiderfactsheet September:
Do 12.09. 20:00h Moustache: T.o.R. mit Gregor Stäheli (Zürich)
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T.o.R. Auswärtsspiele im Sommer

Auch wenn die Lesebühne Text ohne Reiter ihre wohl verdiente Sommerpause zu genießen sich anschickt, gibt es dennoch zwei Ausnahmen von dieser Pause anzukündigen, denn T.o.R. nützt die schöne Jahreszeit für zwei Spezial-Ausritte aus der gewohnten Spielstätte des Moustache.

Zuerst hätten wir da das Auswärtsspiel im Rathaus Innenhof in Hall am 26. 7. 2013. Hier der offzielle Ankündigungstext des den Abend ermöglichenden Kulturlabors Stromboli:

Zum zweiten Mal galoppiert die Innsbrucker Lesebühne ,,Text ohne Reiter” für ein Open-Air- Auswärtsspiel nach Hall. Die vier Stamm-T.o.R.en Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser liefern ein Sommerfeuerwerk der gehobenen Unterhaltungsliteratur. Performanz so prickelnd wie ein Damenspitz und die besten Texte aus sechs Jahren Lesebühnenerfahrung! Als Starlesegästin des Abends ist Minkasia aus Linz gewonnen worden. Hinterher legt einer auf, nämlich DJ Martin Fritz.

Einstimmung: 19.00 | Beginn: 20.00 | Ausklang im Stromboli: 23.00
Ort: Rathaus Innenhof, Oberer Stadtplatz 1-2, Hall
Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung um 20.00 Uhr im Kulturlabor Stromboli statt.

Und als zweiten Streich planen wir dann noch einen Auftritt im Spiegelzelt oder wie manche auch sagen Cafe des Artistes des Festivals der Träume, und zwar am 15. 8. 2013 um 21:30 Uhr. Auch zu diesem Anlass werden wir die besten Texte unseres bisherigen Schaffens mit tagesaktueller Textperformanzkompetenz würzen und so hoffentlich einen schönen Ferragosto fabrizieren – und ab September geht es dann wieder von vorne los mit der neuen Saison, Ihr werdet es rechtzeitig erfahren auf diesem magischen Kanälen.

Ausschreibung Text ohne Reiter-Jugend-Literaturpreis 2013

Die PreistraegerInnen 2011

Junge Schreiberlinge mit Bühnendrang gesucht

Zum bereits sechsten Mal schreibt die Innsbrucker Lesebühne Text ohne Reiter einen Jugendliteraturpreis für JungliteratInnen aus. Anders als bei den meisten Ausschreibungen gibt es keine thematische Vorgabe – und auch von Prosa bis Lyrik und allem “dazwischen” ist alles möglich: Allein die Vorlesezeit sollte 7 Minuten nicht übersteigen, denn die GewinnerInnen werden ihre Texte als Stargäste bei Text ohne Reiter vortragen.

Zu gewinnen gibt es neben dem vielleicht ersten Bühnenauftritt Preisgeld in Höhe von insgesamt 300 Euro sowie einen Vorleseworkshop mit der T.o.R.-Autorenschaft. Anders als bei anderen Literaturpreisen soll auch ein zentrales Augenmerk auf den Vortrag des Textes gelegt werden – einen Text zu schreiben ist schließlich die eine Sache, diesen Text dann aber auch vor Publikum vorzutragen, eröffnet mitunter völlig neue Dimensionen für die AutorInnen und die Zuhörenden. Mitmachen darf jedeR, der/die seinen bzw. ihren Lebensmittelpunkt in Tirol hat und das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Einsendungen bitte bis spätestens 14. Juli an: textohnereiter@gmail.com