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"Text ohne Reiter - auch in der zweiten Saison einmal im Monat, immer gut"
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| Erinnerung: Das nächste T.o.R. am 8.1. im Moustache | 02 Jan 2009
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DO 8. Jänner 2009, 20:00 Uhr @Moustache (Badgasse): Text ohne Reiter Spezial Best Of und Neues von den vier hauptamtlichen Reitern inklusive Live-CD-Aufnahme
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| T.o.R. im Frühjahr 2009 | 02 Jan 2009
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| T.o.R. am 8.1. im Moustache mit Live-CD-Aufnahme | 28 Dec 2008
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 T.o.R. goes Moustache
Nach dem Kalorienwahn der letzten Tage ist bei Text ohne Reiter, der dienstältesten Lesebühne Innsbrucks, nichts wie jedes Jahr das selbe und schon gar nichts nur blöder als zuvor, ganz im Gegenteil begehen wir in der Zeit der ersten Neujahrsvorsatzevaluierungen und der Frühbucherboni alles nach einer anderen Prozedur als jedes Jahr, kurzum:
Text ohne Reiter verabschiedet sich nach anderthalb Jahren im Exlkeller vom Löwenhauses, dem an dieser Stelle noch einmal ganz besonders für die wunderbare Zusammenarbeit und Gastfreundschaft gedankt sein soll. An uns wäre es ja nicht gelegen, allein das Publikum machte den Umzug nötig: Ihr wart einfach zu viele, um noch in den Keller zu passen.
Von dort steigen wir ein Geschoß höher und werden ab sofort zu ebener Erde (und nicht im 1. Stock, vgl. Nestroy) und zwar im immer noch quasi taufrisch neu eröffneten Moustache (Hausnummer Herzog-Otto-Ufer 8, Eingang jedoch in der Badgasse, Google-Map) zu Literatur und Performanz laden.
Für den Einstand im Moustache haben wir uns etwas ganz Besonderes überlegt, es kommt also keinE gewöhnlicheR GastleserIn, sondern unsere besten Texte kommen zu Gast um neben neuen Texten der vier Reiter Abermann, Fritz, Koschuh und Prosser auf eine Live-CD gebannt zu werden, die fürderhin günstig zu erstehen sein wird. Kommt also in Scharen, ein Hauch von Unendlichkeit wird in der Luft liegen, da euer Applaus (und Zwischenrufe, Gackern, etc.) ja ebenfalls aufs digitale Speichermedium gebrannt werden werden.
Beginn ist nach wie vor 20:00 Uhr, der nächste Termin der 8. Jänner, woraus schon ersichtlich ist, dass wir vom Freitag auf den Donnerstag gewechselt haben (auch das ein Schritt nach vorne), es wird also künftig jeden zweiten Donnerstag eines Monats (also in Summe einmal pro Monat) ein Text ohne Reiter geben. Open-Mic-Mike-Möglichkeit bleibt erhalten und sonst wird auch alles gleichbleibend im Fluss bleiben.
Und weil das hier jetzt alles ein bisschen gar viel Input war, noch schnell die Kurzzusammenfassung:
DO 8. Jänner 2009, 20:00 Uhr @Moustache (Badgasse): Text ohne Reiter Spezial Best Of und Neues von den vier hauptamtlichen Reitern inklusive Live-CD-Aufnahme
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| Das war: T.o.R. im Dezember | 14 Dec 2008
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Text ohne Reiter trotzte im Dezember den Naturgewalten und seien wir uns einmal ehrlich: Hätten wir uns etwas anderes erwartet, als dass die südlichste Lesebühne des deutschsprachigen Raums bzw. des deutschen Sprachraums trotz Schneechaos einen formidablen Dezember-Auftritt abzuwickeln willens und fähig wäre? Na eben (bzw. je nachdem).
Aber der Reihe nach: Der Koschuh riss durch seine Abwesenheit ein tiefes Loch in das feine Gespinst Lesebühnen-Chemie, das durch ausführliches Ausrichten des Koschuhs bzw. von dem Koschuh durch seine Kollegen bzw. Mitarbeiter gestopft wurde, dass es eine Art hatte bzw. die Hälfte auch noch gereicht hätte. Wie gerne erinnern wir uns noch an Stefan Obamamanns Schilderung von Koschuhs Wohnverhältnissen bzw. wie gerne würden wir das noch können. Aber auch die Herren Prosser und Fritz waren nicht faul und multimediaisierten bzw. übersetzten Lyrik, je nachdem bzw. na eben.
Die Rosine in der Vorlesekolatsche war aber einmal mehr Gastleser Jaroslav Rudiš, der neben Anekdoten z.B. zur Bedeutung von Literatur in D'land und in Tschechien uns ordentlich tschechisch lehrte (Stichwort: "Zwetschke") bzw. seinen soeben druckfrisch bei Luchterhand erstmals in deutscher Sprache erschienen Roman "Grandhotel" brennheiß servierte, sodass er zur Pause schon ausverkauft war. Im Fachhandel sind aber gewiss noch die einen oder anderen Exemplare erhältlich, das aber nur nebenbei erwähnt für die statistischen Randgruppenangehörigen, die heuer nicht Textil und bzw. oder Unterhaltungselektronik schenken.
Der Rum, in dem die Rosine des Dezember-T.o.R.s eingelegt war, um im Bild zu bleiben, waren jedoch die diesmal gleich drei Open-Mic-Mike-KandidatInnen Nina Fuchs, Georg und Johannes Mahlknecht.
Fotos von den ganzen Sensationen gibt es wie immer hier, Videos dort und das nächste Mal wird bei T.o.R. alles neu und anders: Wir übersiedeln ins Moustache (liegt in der Badgasse, Hausnummer jedoch Herzog-Otto-Ufer 8). Alle gelungenen Aspekte von T.o.R. werden dort fortgeführt, überall dort, wo uns bislang auch Silber ins Gold gerutscht ist, wird nachgebessert. Die Details dazu erfahrt ihr rechtzeitig demnächst wie immer hier bzw. ihr meldet euch für den T.o.R.-Newsletter an, indem ihr ein Email an textohnereiter at gmail dot com schickt, aus dem hervorgeht, dass ihr euch für den Newsletter anmelden möchtet oder ihr denkt vor dem Einschlafen ganz fest daran, vielleicht bringt das ja auch was.
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| T.o.R. am 12.12. mit Jaroslav Rudiš | 25 Nov 2008
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 (Foto von Michael Werner)
Kaum ist der November verdaut, steht der Dezember mit seinen neuen Spezereien vor der Türe. T.o.R. steht traditionell dem Firlefanz der Jahreszeit nichts nach und lädt zu seinem zweiten Schnapszahltermin der Saison, dem Freitag den 12.12. wieder einen internationalen Gastlese-Star in den Exlkeller des Löwenhauses: Jaroslav Rudišaus Prag.
Des tschechischen Unkundige können aufatmen: Der Germanist Rudiš wird Übersetzungen seiner Texte ins Deutsche lesen und uns darüber hinaus hoffentlich auch die Originalsprache zu Gehör bringen.
Die Standards bleiben erhalten: 2x 5min Open Mic Mike für Vorlesefreudige, Multimediaspektakel, Stammautoren in Höchstform und Beginn pünktlich um 20:00 Uhr.
Zur vertieften Vorstellung Rudiš' hier noch Auszüge aus einer Kurzbio der Edition Aramo:
Jaroslav Rudiš wurde 1972 in Nordböhmen geboren und studierte Deutsch, Geschichte und Journalistik in Prag, Zürich sowie Berlin. Unter anderem arbeitete er als Lehrer, als Vertreter einer tschechischen Brauerei in Deutschland, als Bäcker in den Alpen, als Hotelportier, als DJ und als Manager einer Punkband. Er schreibt Prosa, Theaterstücke und Songtexte für seine Rockband "U-Bahn". Jaroslav Rudiš lebt in Prag. 2004 erschien sein hoch gelobtes Debüt-Werk "Der Himmel unter Berlin" auf Deutsch.
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| Das war: T.o.R. im November | 18 Nov 2008
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Im noch rappelvoller als sonstigem Exlkeller erlebte die pferdesportaffine Lesebühne Text ohne Reiter eine Novemberauflage der Spitzenklasse.

Die GastleserInnen Daniela Böhle und Bov Bjerg wussten wie erwartet das innsbrucker Publikum zu begeistern, wie in der Videoabteilung des Hauses nachgeprüft werden kann bzw. werden wird können, wenn die Video hochgeladen werden worden sein haben sind. Die Open-Mic-Mike-Möglichkeiten wurden bis zum letzten Platz restlos ausgenützt und brachten der Lesebühne jedes erdenkliche Gegenteil von Schande.
Sehr passend stimmten in diesen Tenor auch die Stammautoren Abermann, Koschuh und Prosser ein und lieferten geil ab. Fritz, wenngleich abwesend, war durch ein Video präsent, das Sie von der oben bereits verlinkten Videostreamingplattform in Ihren Haushalt bringen können.
Stumme Lichtbilder, die das Laufen erst noch lernen müssen, bietet die T.o.R.-Gallerie für die VerbraucherInnen zum Betrachten an, Sie müssen nur noch draufklicken.
Bleibt nur eins zu sagen: Weihnachten steht vor der Tür, warum überraschen Sie ihre Lieben also diesmal nicht mit einem Besuch bei der Innsbrucker Lesebühne, die sich für ihren nächsten Schnapszahl-Termin am Freitag den 12.12.08 Jaroslav Rudis, im Original mit Häkchen am s, geladen hat. Beginn 20:00, ansonsten auch so schön und überhaupt wie immer sonst auch.
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